Datenschutzmanagement

Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt (Artikel 2 Abs. 1 GG). Daraus hat das Bundesverfassungsgericht das Recht des Einzelnen abgeleitet, selbst für die Verwendung seiner Daten zu bestimmen.

Unternehmen, bei denen mehr als 9 Personen mit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigt sind, müssen nach § 4f BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) einen Datenschutzbeauftragten bestellen.

Mit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zum 25.05.2018 muss nach Art. 37 Abs. 1 DSGVO ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden, wenn

  • a) die Kerntätigkeit des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen, oder
  • c) die Kerntätigkeit des Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiters in der umfangsreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemäß Artikel 9 oder von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten gemäß Artikel 10 besteht.

Externer, oder interner Datenschutzbeauftragter?

Der Datenschutzbeauftragte muss in Ausübung seiner Tätigkeiten weisungsfrei sein. Ihm müssen die Teilnahmen an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen ermöglicht und deren Kosten übernommen werden.

Durch die Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten entstehen folgende Vorteile:

  • Keine Interessenkonflike mit anderen Tätigkeiten innerhalb des Unternehmens.
  • Keine Bindung von qualifizierten Mitarbeitern durch das Datenschutzmanagement.
  • Wegfall von Fort- und Weiterbildungskosten durch den internen Datenschutzbeauftragten.
  • Keine Bindung an Mitarbeiter durch höheren Kündigungsschutz.
  • Keine "Betriebsblindheit".

Wie unterstützen wir Sie?

Wir unterstützen Sie bei der Einhaltung der Datenschutzbestimmungen durch die:

  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Verfahren und Datenschutzmaßnahmen.
  • Prüfung der Datenschutzmaßnahmen und Beratung hinsichtlich Verbesserungen.
  • Durchführung von Mitarbeiterunterweisungen.
  • Unterstützung bei der Erstellung von Auskünften an Kunden und Behörden.

Dadurch schaffen Sie Vertrauen zu Ihren Mitarbeitern und Kunden, deren personenbezogenen Daten Sie verarbeiten.

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